Das richtige Studium
Blindtexte nennt man Texte, die bei der Produktion von Publikationen oder Webseiten als Platzhalter für spätere Inhalte stehen, wenn der eigentliche Text noch nicht vorhanden ist. Sie werden auch als Dummy-, Füll- oder Platzhaltertexte bezeichnet. Mitunter sollen Komponisten von Liedern Blindtexte beim Komponieren von Melodien benutzen und diese vor dem Dichten des Liedtextes singen. Bereits seit dem 16. Jahrhundert dürften Blindtexte bei Setzern üblich gewesen sein.
Blindtexte werden ebenfalls zur Demonstration der Gestalt verschiedener Schrifttypen und zu Layoutzwecken verwendet. Sie ergeben in der Regel keinen inhaltlichen Sinn. Aufgrund ihrer verbreiteten Funktion als Fülltext für das Layout kommt einer NichtLesbarkeit besondere Bedeutung zu, da die menschliche Wahrnehmung u.a. darauf ausgerichtet ist, bestimmte Muster und Wiederholungen zu erkennen. Ist die Verteilung der Buchstaben und die Länge der „Worte“ willkürlich.
Was lerne ich alles,
wenn ich Wi studiere?
Das Ziel der Arbeit als WirtschaftsinformatikerIn ist es, Menschen und Organisationen bei der Ausübung und Erfüllung unterschiedlichster Aktivitäten und Abläufe durch den Einsatz von IT zu unterstützen. Dies umfasst sowohl die Forschung und Berufswelt als auch den privaten Alltag. Dazu gehört z. B.
- das Management der IT im Unternehmen
- das Management von Software- und IT-Unternehmen
- das Management großer Projekte zur Einführung neuer Technologien in Unternehmen
- die Konzeption und Entwicklung innovativer IT-Lösungen, wie z. B. die Programmierung von Apps für Smartphones, der Aufbau eines Online-Shops mit Empfehlungssystemen oder die Entwicklung digitaler Services für das vernetzte Auto oder das Smart Home
- die Entwicklung von Geschäftsmodellen für digitale Produkte und Dienstleistungen
- die Weiterentwicklung der Wirtschaftsinformatik im akademischen Bereich
Die rasante Weiterentwicklung der technischen Rahmenbedingungen wird darüber hinaus ständig neue Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, in denen WirtschaftsinformatikerInnen die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft mitgestalten können. Diese Möglichkeiten sind keineswegs auf bestimmte Branchen oder Bereiche reduziert. WirtschaftsinformatikerInnen wirken
- in Unternehmen und Organisationen aller Größen (vom Start-up über den Mittelstand bis zum Großkonzern), in allen Branchen (bei Technologieunternehmen, die Hard- oder Software produzieren - und verkaufen, bei sogenannten Anwenderunternehmen, die diese Hard- und Software sinnvoll einsetzen, bei IT-nahen Unternehmensberatungen, die den Anwenderunternehmen dabei helfen, die Hard- und Software sinnvoll einzusetzen und bei der öffentlichen Verwaltung, bspw. im Bundeswirtschaftsministerium oder der örtlichen Stadtverwaltung) und
- in allen Unternehmensbereichen (dazu gehören natürlich IT-Abteilungen und Rechenzentren, aber auch betriebswirtschaftliche Fachabteilungen wie z. B. Produktion, Materialwirtschaft, Controlling oder Marketing).
Wirtschaftsinformatik und
Persönlichkeiten
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Wo kann ich Wi studieren?
Es gibt verschiedene Varianten für das Studium der Wirtschaftsinformatik. Zunächst bieten viele Hochschulen ein vollwertiges Bachelor- oder Masterstudium an – beispielsweise an über 50 Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus können ausgewählte wirtschaftsinformatische Inhalte auch durch das Studium der Wirtschaftsinformatik als Wahlpflichtfach, Nebenfach oder Studienschwerpunkt bei einem Bachelor- oder Masterstudium der Informatik, Wirtschaftswissenschaften oder Ingenieurwissenschaften angeeignet werden.